
„Bei Armen bin ich reich geworden.“ Marianne Saaling – Muse, Salondame und Wohltäterin
Vortragsabend des Diözesangeschichtsvereins am 17. Juni 2026
Für 2026, 800 Jahre nach dem Tod des heiligen Franz von Assisi, hat der Diözesangeschichtsverein im Erzbistum Berlin das Thema „Armut und Reichtum“ gewählt.
Marianne Saaling (1786-1868), eine wohlhabende jüdische Konvertitin, war zu Lebzeiten eine sehr populäre Persönlichkeit, die in den berühmtesten Salons und Adelskreisen der Gesellschaft verkehrte.
Sie war verlobt mit Karl August Varnhagen und eng befreundet mit Dorothea Schlegel, Rahel Varnhagen und der Familie Mendelssohn.
Ihren Einfluss und ihre Kontakte nutzte sie, um Geld für die Armen -fürsorge und vor allem für die Finanzierung des 1846 gegründeten Hedwigkrankenhauses zu aquirieren.
Heute ist sie zu Unrecht völlig in Vergessenheit geraten.
Referentin: Dr. Jette Anders (Berlin)
Wann? Mittwoch, 17. JUni 2026, 19.30 Uhr
Wo? Pfarrsaal Heilige Familie